Die Idee


Faces in Times of Corona – Ein Projekt, dass sich wohl am besten mit „Angesichter und Ansichten angesichts Corona“ übersetzen lässt.

Mit Beginn der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie war mir sofort klar, dass uns eine langfristige Krise bevorsteht und eine Dokumentation der Gedanken, Einstellungen und Sorgen der Menschen in dieser Pandemie von zeitgeschichtlichem Wert sein würde. Deswegen habe ich schon kurz nach Beginn der Maßnahmen begonnen, kurze, offene Interviews zu führen und diese fotografisch zu begleiten. Jedes Interview habe ich mit dem Satz „Als Corona anfing…“ begonnen und sie erzählen lassen. Die Porträts meiner Gesprächspartner*innen, die während dieser Interviews entstanden, sind eine eindringliche Untermalung der Emotionen, die nicht nur von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sind, sondern sich häufig auch individuell während des Gesprächs stark veränderten. Hoffnung, Trauer, Zuversicht, Hilflosigkeit… all das liegt eng beieinander. Die Menschen, mit denen ich gesprochen habe, reflektierten dabei nicht nur das Vergangene und das Jetzt, sondern machten sich auch Gedanken um das, was sie selbst und uns alle als Gesellschaft erwarten könnte. Manches trat ein, anderes nicht. Vieles war vor allem in der frühen Phase undenkbar – Gesundheit, das gesellschaftliche Miteinander, Politik, Bildung, Sport und Kultur – alle Facetten, die unser Leben ausmachen, finden Erwähnung.

Ganz bewusst habe ich dabei die hochstrukturierte Darstellung in schwarz-weiß gewählt. Gab es doch schon von Anfang an eine Art Lagerbildung. Pro und Contra. Eben schwarz-weiß-Denken, dass die sanften Grautöne kaum zugelassen hat.

Weitergehende Fragen zum Projekt, zur künstlerischen Darstellung und meiner Person beantworte ich gern.
Klingel mal an!

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